06.06.2028. Die Stiftung Warentest hat zehn Rindfleisch- und zehn Veggie-Bratlinge getestet. Nicht alle Burger-Pattys schmecken gut. Eins fiel durch einen Krankheitskeim auf.
Hamburger lassen sich nicht nur im Restaurant oder Imbiss bestellen, sondern auch hervorragend zu Hause bauen. Die Zutaten finden sich in Supermärkten und Discountern: Brötchen, Gürkchen, Ketchup – und Pattys. Das sind gewürzte und vorgeformte Bratlinge, die auch als Burger verkauft werden.
Die Stiftung Warentest hat zehn Pattys aus Rindfleisch und zehn vegane Alternativen untersucht. Von jeder Sorte sind einige empfehlenswert, auch günstige. Manche Burger-Pattys im Test sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, weil sie mit Keimen belastet sind – darunter ein bekanntes Markenprodukt.
Wer auf eine umweltverträgliche Produktion und Tierwohl Wert legt, kann Bio-Pattys kaufen. Sie müssen nach Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hergestellt sein, die an Tierhaltung und Umweltschutz besonders hohe Anforderungen stellen. Die EU-Öko-Verordnung gilt auch für Veggie-Pattys, deren Zutaten etwa aus Bio-Anbau stammen müssen.
Viele gekühlte Fleisch- und Veggie-Pattys sind in durchsichtigen Kunststoffschalen abgepackt. So lässt sich beim Einkauf ein optischer Eindruck von der Frische gewinnen. Meiden Sie Produkte mit aufgeblähten Packungen – das ist ein Zeichen für beginnenden Verderb. Gekühlte Pattys aus Hackfleisch müssen ein Verbrauchsdatum auf der Packung tragen. Je weiter es vom Einkaufstag entfernt liegt, desto frischer – und in der Regel schmackhafter – ist das Fleisch. Achten Sie auf eine durchgehende Kühlkette.
Zum Artikel und den Testergebnissen: www.test.de/burger-patty-test-5740508-0/.