09.08.2026. Medium und Classic – der Mineralwasser-Test der Stiftung Warentest bietet Testergebnisse für die beliebtesten Sorten. Besonders prickelnd: die großen Preisunterschiede.
Sie kitzelt im Mund und lässt Wasser säuerlich schmecken: Kohlensäure. In der Datenbank von Stiftung Warentest finden Sie Testergebnisse für Medium-Wässer mit leichtem Blubbergehalt und Classic-Wässer mit viel Prickel. Vergleichen zahlt sich aus: Zu den besten Durstlöschern gehören auch günstige. Das Testsieger-Wasser kostet nur 19 Cent pro Liter!
Zuletzt hat die Stiftung Warentest Medium-Wässer getestet. Leicht prickelnd mögen die meisten ihr Wasser übrigens auch am liebsten: 2013 überholte Medium erstmals die sprudeligere Classic-Variante und hält sich seitdem auf der Eins. Es hat im Schnitt etwa ein Drittel weniger Kohlensäure als die Sorte Classic. Im großen Mineralwasser-Vergleich der Stiftung Warentest sind 36 Medium-Wässer und 16 Classic-Wässer dabei.
Mineralwasser muss laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen stammen, ursprünglich rein sein und direkt an der Quelle abgefüllt worden sein.
Auf oberirdische Verunreinigungen geprüft. Um herauszufinden, wie rein die Mineralwasser im Test sind, untersucht die Stiftung Warentest sie auf 145 Substanzen aus Haushalt, Industrie und Landwirtschaft. Immer wieder wurden Spuren von Pestizidabbauprodukten oder Süßstoffen und auch von Trifluoressigsäure, die zu den PFAS zählt gefunden. Gesundheitlich bedenklich sind solche Rückstände nicht, da ihre Gehalte im Nanogrammbereich liegen.
Kritische Stoffe im Sprudelwasser. Stoffe wie Arsen, Nitrat oder Uran können Mineralwasser belasten. Stiftung Warentest analysiert die Gehalte und bewerten sie auf Basis der gesetzlichen Grenzwerte und behördlichen Empfehlungen. Auf Mikroplastik, das etwa aus Flaschen oder Deckel ins Mineralwasser übergehen kann, haben wir nicht geprüft. Wegen der insgesamt unzureichenden Studienlage sind produktbezogene Bewertungen bei Mineralwasser noch nicht möglich.
Kalzium, Magnesium, Sulfat – jedes Mineralwasser enthält Mineralstoffe. Mineralstoffreich muss es aber nicht sein. Denn: Ein Mindestgehalt an Mineralstoffen ist für Mineralwasser schon lange nicht mehr vorgeschrieben. Wir bestimmen die Mineralstoffe und berechnen den Gesamtgehalt für jedes Wasser.
Die Herstellung der Verpackung, der Transport des Wassers vom Brunnen in den Handel und nach Hause, das Wiederverwerten und Entsorgen der Flaschen – all das verbraucht Energie und Ressourcen. Daher gilt: Je näher die Quelle am Wohnort liegt, desto besser. Auch der Flaschentyp hat einen Einfluss.
Hier geht es zum Test: https://www.test.de/Natuerliches-Mineralwasser-im-Test-4258945-0/.