13.04.2026. Die aktuelle Esskultur bewegt sich zwischen Tradition und neuen Verhaltensweisen. Eine repräsentative Appinio Umfrage im Auftrag von Too Good To Go über drei Generationen zeigt: Frisch kochen bleibt weit verbreitet, zugleich unterscheiden sich die Generationen in ihrer Neugier, in ihrem Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdaten und in der Nutzung digitaler Angebote. Die Aspekte Sparen und die Suche nach einem wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln verbindet alle Altersgruppen und bietet damit großes gemeinsames Lernpotenzial.
Die Kernaussagen der Umfrage:
Frisches Kochen ist generationsübergreifend wichtig: 84 Prozent der Befragten kochen mindestens mehrmals pro Woche frisch.
Jüngere Menschen sind experimentierfreudiger: 58 Prozent der 18-29-Jährigen probieren häufiger neue Ernährungstrends, bei den 54-65-Jährigen sind es nur 36 Prozent.
Haltbarkeit von Lebensmitteln: 29 Prozent der 18-29-Jährigen neigen eher dazu, Lebensmittel nach Überschreiten des MHD zu entsorgen. Ältere (54-65 Jahre) prüfen Aussehen, Geruch und Geschmack häufiger und nutzen Reste eher weiter.
Digitaler Wandel: Die Nutzung von Online- und alternativen Einkaufsangeboten nimmt mit dem Alter ab; die 30-41-Jährigen agieren oft als Brücke zwischen Tradition und neuen Verhaltensweisen.
Sparen als gemeinsamer Nenner: Über 70 Prozent (37,1 Prozent sehr stark, 34,5 Prozent eher) achten beim Einkauf auf den Preis. 42,2 Prozent haben ein festes Monatsbudget für Lebensmittel – ein Thema, das alle Generationen betrifft und verbindet.
Weitergeben statt Wegwerfen: Die Mehrheit teilt überschüssige Lebensmittel im Familienkreis (56,5 Prozent); Plattformen und Nachbarschaft werden ebenfalls genutzt.
Hier geht es zum Bericht von food-monitor: www.food-monitor.de/2026/03/wie-esskultur-sich-wandelt-und-generationen-verbinden-kann/.