In Bewegung bleiben

Nutzen Sie im Alltag konsequent verschiedene Möglichkeiten, sich zu bewegen. Gehen Sie öfter zu Fuß oder fahren Sie Rad, um etwas zu erledigen oder Einkäufe zu tätigen. Nehmen Sie stets die Treppe statt des Aufzuges oder der Rolltreppe.

Sehen Sie außerdem den Hausputz, andere Hausarbeiten und das Arbeiten im Garten als willkommene Bewegungseinheiten. Gleiches gilt für das Spielen mit (Enkel-)Kindern oder die Gassi-Runde mit dem Hund.

Steigen Sie eine Station früher aus der Bahn oder dem Bus aus oder parken Sie das Auto weiter entfernt von Ihrem Ziel und legen Sie den Rest der Strecke zu Fuß zurück.

 

Sportlich aktiv

Fragen Sie Ihren Arzt nach einem geeigneten Sportprogramm, um sich intensiver zu bewegen. Ausdauersportarten wie Walken, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Aqua-Fitness, Wandern oder Tanzen sind in der Regel für jedes Alter geeignet.

Für die gezielte Kräftigung der Muskulatur und die Förderung der Beweglichkeit sind außerdem regelmäßige Gymnastikübungen, Yoga, Pilates oder das Training in einem Fitnessstudio empfehlenswert.

 

Umfang

Experten raten älteren gesunden Erwachsenen, sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat zu bewegen oder 75 Minuten intensiver körperlich aktiv zu sein. Möglich ist auch eine Kombination aus beidem. Zusätzlich ist gezieltes Muskel- und Gleichgewichtstraining mindestens zweimal pro Woche ratsam.

Auf diese Weise lassen sich Gesundheit und Beweglichkeit erhalten. Zusätzliche Einheiten tragen dazu bei, die Fitness zu verbessern und gesundheitlich zu profitieren.

Zu moderater Bewegung zählen typische Alltagsbewegungen wie Spazierengehen, Treppensteigen oder Gartenarbeit, bei denen Sie sich noch unterhalten können. Bei intensiverer Belastung wie Radfahren, Nordic Walking oder Schwimmen ist dagegen keine durchgehende Unterhaltung mehr möglich.

Tipps
  • Starten Sie langsam, wählen Sie ein mäßiges Tempo und überfordern Sie sich nicht. Das gilt vor allem dann, wenn Sie länger keinen Sport getrieben haben. Und lassen Sie sich vorher ärztlich untersuchen, besonders bei vorliegenden Erkrankungen. 
  • Überlegen Sie, welche Bewegungsarten für Sie infrage kommen und wie Sie das empfohlene Bewegungspensum über die Woche verteilen können.
  • Bauen Sie die Bewegung in Ihren Tagesablauf ein und legen Sie feste Zeiten oder Zeiträume dafür fest. Wenn Sie nicht gerne alleine Sport treiben, können Verabredungen mit Freunden oder Gruppenangebote in Sportvereinen, Volkshochschulen, Gemeinde- oder Stadteilzentren für Gesellschaft sorgen.
  • Bei schlechtem Wetter oder wenn Sie nicht aus dem Haus gehen wollen, können ein Fahrradergometer oder Anleitungen für Gymnastik & Co aus Büchern, CDs, DVDs oder dem Internet das Training in den eigenen vier Wänden ermöglichen.

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