Gesundheitsdaten richtig schützen

25.12.2025. Wenn im Winter überall geschnieft und gehustet wird, werden auch Termine bei Arzt häufiger und Apotheken erleben eine Hochsaison. Was in solchen Momenten eher zweitrangig ist, aber immer mitgedacht werden sollte, sind die persönlichen Infos, die hier und da hinterlassen werden, weil auch das Gesundheitssystem immer mehr digitalisiert wird. Der DIGITAL CHECK NRW stellt hier wichtige Hinweise zusammen.

Gesundheitsdaten sind besonders sensible Informationen, die strikt geschützt werden müssen, weil sie viel über den körperlichen und psychischen Zustand einer Person verraten, wie z.B.:  

  • Medizinische Informationen, wie Diagnosen, Laborwerte, Röntgen- oder MRT-Bilder, Impfstatus, Allergien und Unverträglichkeiten
  • Behandlungsbezogene Daten, wie Arztberichte und Befunde, Informationen zu Operationen oder Therapien, Medikationspläne, Pflege- und Reha-Dokumentationen
  • Daten aus digitalen Geräten, z. B. aus Gesundheits-Apps, Fitnessarmbändern oder smarten Uhren, wie gelaufene Schritte, Puls, Herzfrequenz, Schlafdauer oder Blutzuckermessungen
  • Persönliche Angaben mit Gesundheitsbezug, wie Alter, Geschlecht, Schwangerschaft, Angaben zu Behinderungen oder Erkrankungen

 

Gelangen sie in die falschen Hände, drohen Diskriminierung, Identitätsdiebstahl, Erpressung oder unerwünschte Profilbildung durch Unternehmen. Die Weitergabe solcher Daten ist nur dann sinnvoll, wenn klar ist, wer sie wofür benötigt und wie sicher sie verarbeitet werden. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ermöglicht es, jederzeit zu erfahren, welche Daten gespeichert sind und deren Nutzung zu kontrollieren. Hier geht es zum Artikel: https://www.digitalcheck.nrw/digital-weiterwissen/uebersicht/artikel/so-schuetzt-du-deine-gesundheitsdaten-am-besten.