Im Test: Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden

08.02.2026. Sie gehören zum Frauenleben dazu. Um den 50. Geburtstag, teils auch deutlich früher oder später, kommen die Wechseljahre. Sie sind keine Krankheit. Dennoch verursachen sie manchen Frauen über Jahre sehr belastende Beschwerden. Verschiedene Medikamente verheißen Hilfe. Die Stiftung Warentest hat 57 vielverordnete sowie rezeptfrei verkaufte Mittel unter die Lupe genommen, darunter Hormonpräparate, außerdem das nichthormonelle Mittel Veoza sowie pflanzliche Medikamente.

Viele getestete Mittel führen dem Körper Hormone zu und sollen auf diese Weise Wechseljahresbeschwerden lindern. Dazu zählen Monopräparate mit Östrogenen sowie Kombipräparate, die ein Östrogen und zusätzlich ein Gestagen enthalten. Auch die Anwendungsarten unterscheiden sich. Manche Mittel werden oral in Form von Tabletten oder Kapseln eingenommen, andere transdermal als Pflaster, Gel oder Spray eingesetzt – und einige als Zäpfchen oder Creme speziell bei vaginalen Beschwerden wie Trockenheit, Juckreiz oder Brennen in der Scheide. Einige der enthaltenen Wirkstoffe wie das Östrogen Estradiol oder das Gestagen Progesteron gelten als „bioidentische Hormone“ oder „natürliche Hormone“ – und sollen insgesamt besonders schonend sein. Stimmt das? Auch darauf hat die Stiftung Warentest beim Test der Mittel geachtet.

Außerdem wurden rezept­freie pflanzliche Arznei­mittel getestet, mit denen sich Wechsel­jahres­beschwerden natürlich behandeln lassen sollen. Teil­weise wirken die Inhalts­stoffe als sogenannte Phytohormone. Die Stiftung Warentest sagt, was davon zu halten ist, und beur­teilen außerdem das recht neue Mittel Veoza mit dem Wirk­stoff Fezolinetant. Er entfaltet seine Wirkungen nichthormonell und ist zur Behand­lung von Hitzewal­lungen und Schweiß­ausbrüchen vorgesehen.

Beides sind besonders häufige Beschwerden, die direkt mit den hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren zusammenhängen. Auch weitere Symptome sind möglich, etwa Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung oder Niedergeschlagenheit, Gelenkschmerzen und Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, auch als „Brain Fog“ bezeichnet. Hier sind die Zusammenhänge nach jetzigem Wissenstand weniger eindeutig als bei den Hitzewallungen.

Lesen Sie den gesamten Test und die Ergebnisse hier: https://www.test.de/Wechseljahre-Was-Beschwerden-wirklich-lindert-4885038-0/.